Verwandtschafts-Stammbaum I.

 

 

 

 

 

I. Teil

Zum Verwandtschafts-Stammbaum

 II.Teil

Zu den Namen

Zusammengestellt und herausgegeben

P. Josef Fössinger SSS (1533C5B31) (Eucharistiner)

Versucht elektronisch umzusetzen

Hugo Fössinger (1533C5B331)

P. Josef Fössinger
Winkelweg 6

I-39012 Meran Italy

Tel. 0039-0473/231440

Hugo Fössinger

Fasanenweg 6

D-86169 Augsburg

Tel. 0049-821/708831

mailto: hugo@foessinger.net

Das war einmal

 


 

Inhaltsverzeichnis:

 

1.     Vorwort 2

2.       Ausgangspunkt und Veranlassung zu dieser Arbeit: 2

3.       Der Sinn  der Familienforschung: auch zurückschauen! 3

4.       Die FF soll Zusammengehörigkeitsgefühl, Gemeinschaft und gegenseitige Hilfe fördern. 3

5.       Zuerst meine Arbeit zur Kriegsgeschichte. 3

6.       Und nun die Arbeit an der FFF (Fössinger Familien Forschung) 4

7.       Ein grundsätzlicher Abschnitt der FFF wird abgeschlossen. 5

8.       Die Absicht und der Plan besteht: An der FFF weiterzuarbeiten. 6

9.       Und nochmals aufrichtigen Dank mit neuer Bitte. 6

10.      Ergänzungen & Informationen. 7

 


 

1.         Vorwort

 

Endlich ist es soweit: wenigstens ein Teil meiner Arbeiten zur

Fössinger Familien Forschung (FFF)

kann somit abgeschlossen werden. Ich möchte es doch in dieser einfachen, mangelhaften und billigen Form den Interessierten von heute und „von morgen“ zukommen lassen.

Die Arbeit steckt nicht in der Aufbereitung, natürlich geht es mit einem Computer einfacher als mit einer Schreibmaschine, sondern in den mühevollen Recherchen und der liebevollen Gestaltung dieser Chronik!

Anmerkung: Hugo Fössinger

 

2.         Ausgangspunkt und Veranlassung zu dieser Arbeit:

 

Textfeld:  
Vater Josef Fössinger 1533C5B3
 im ersten Weltkrieg
Es war anfangs Juli 1940, da erhielt ich vom Kloster aus einen kurzen Familienurlaub, da mir eine baldige Einberufung zum Kriegsdienst angekündigt worden war. Mein Vater war dieser Tage immer daheim, da er sich von einem Herz­an­fall noch etwas erholen musste, bevor er wieder die schwere Schmiede- und Werkstatt-Arbeit aufnehmen konnte. Herz­leidend war er schon seit längerer Zeit.

 

Unter anderem fragte ich Ihn einmal – es war das erste mal und ich weiß gar nicht warum eigentlich – nach seinen Familienverhältnissen. Da er­fuhr ich es jetzt genauer:

Sie waren daheim fünf Kinder; bei seinem Vater aber waren es drei­zehn gewesen (von denen aber nur sechs groß geworden sind.)

Auf einen kleinen Zettel notierte ich mir deren Namen!

 

Es war das letzte Zusammensein mit meinem lieben Vater, denn kurz da­rauf verstarb er ganz plötzlich. Er war noch nicht mal 47 Jahre alt.

 

Erst vor ein paar Jahren, als ich an die Familien-Forschung dachte, suchte ich nach diesem Zettel und habe ihn sogar gefunden!

 

Das war also der Ausgangspunkt für meine FFF!


 

3.         Der Sinn  der Familienforschung: auch zurückschauen!

 

Textfeld:  Es geht darum zurückzudenken, auch über den eigenen Lebensabschnitt hinaus. Die Ver­gangen­heit sollte nicht der Vergessenheit verfallen; man sollte sie besser kennen lernen; aus der Ge­schichte gibt es zu lernen. - In der Zeitschrift einer Soldatenkameradschaft ,,Die neue Brücke“, (Nr. 77, S. 2) fand ich einen Ausspruch von Sören Kiekerad, der mir zu denken gab: ,,Auf dem Lebensweg muß der Blick nach vorne gerichtet sein; verstehen aber kann man das Leben nur, wenn man zurückblickt!,,

 

Überhaupt ist es ein natürliches Zeichen des erreichten Alters, ja ein Recht des Alters zurück­zudenken. – Diesen Gedanken  drückte Ferdinand Raimund im ,,Alpenkönig", wie folgt aus: ,,So leb denn wohl, du stilles Haus, / wir Ziehn be­trübt von dir hinaus; / und fänden wir das höchste Glück, / wir dächten doch an dich zurück!,,

 

Viele Fragen steigen da einem auf: wer und was? wann und wo? wie und warum?. . ist so man­ches geschehen?! Die Zeiten und Umstände ändern sich so schnell, und der Mensch ändert sich mit ihnen. Diese Vergangenheit erkennen und verstehen ist interessant; es ist auch wichtig und hilf­reich um alles gerechter zu beurteilen. Wir alle hängen mit dem Vergangenen zusammen. Im Lebens­lauf der Menschen gab und gibt es auch heute immer wieder auch dunkle Seiten; wir haben aber heute am wenigsten Grund darüber hochmütig zu werden. Nur mit Gottes Hilfe weiter­machen.

 

4.         Die FF soll Zusammengehörigkeitsgefühl, Gemeinschaft und gegenseitige Hilfe fördern.

 

Textfeld:  Die Zeit, in der wir leben verführt zum Egoismus, nur an sich selbst denken! für andere kein Inte­resse keine Zeit haben; alles selbst entscheiden und ausführen: man neigt zum Indivi­dualis­mus. Man sagt offen: von der Verwandtschaft will ich nichts wissen, nichts damit zu tun haben.

Bei den alten Naturvölkern war die Großfamilie, die Verwandtschaft, ja sogar der ganze Volks­stamm von großer Wichtigkeit im ganzen Alltagsleben, darauf konn­te man sich verlassen; der ein­zelne war eingebunden und aufgehoben. Zum Teil gibt es das auch heute noch. Daraus er­gab sich auch ein gepflegter Ahnen­kult.

 

Die FF soll das alles lebendig erhalten und fördern: Gemeinschaftssinn, Teilnahme an Leid und Freuden, an Sorgen, mit der Hoffnung auf Hilfsbereitschaft und gegenseitiges Verständnis! Nicht nur miteinander auskommen, sondern auch Nachsicht und Verzeihen, wenn es notwendig ist. Also ist in diesem Sinne die FF auch ein Aufruf zur Mitmenschlichkeit – religiös gesehen zur christ­lichen Nächstenliebe!


 

5.         Zuerst meine Arbeit zur Kriegsgeschichte

 

Textfeld:  Seit dem Sommer 1983 musste ich wegen meiner starken Invalidität (80% Zivilinvalide wegen Augen, Herz und andere Leiden, mit den Alterbeschwerden) manche öffentlichen Arbeiten auf­ge­ben und war nur noch beschränkt einsatzfähig. Natürlich wollte ich auch weiterhin, soweit mög­lich, den wesentlichen Priester und Ordenspflichten nachkommen. Da­durch blieb mir nun doch zwischendurch etwas Zeit übrig, die ich für ein Hobby nutzen wollte. Vorher hatte ich über­haupt keinerlei Zeit für so was.

Textfeld:  Durch Zufall und gewisse Umstände kam es, dass gerade ich mich daran machte „die Geschichte der 334. Infanterie Division“ zu erforschen und zu be­schreiben. Für mich, wenn auch Angehöriger dieser Kriegs­division, eine schwierige und ganz neue Arbeit, in die ich mich erst einarbeiten musste – für einen Priester schon etwas ungewöhnlich.

Ein­mal angefangen drängten mich die Kameraden weiterzumachen; sie halfen mir auch soweit sie konnten. Denn es fand sich niemand, der es machen konnte bzw. wollte. Sicherlich war es auch interessant! So wurde es eine Ar­beit über 10 Jahre lang. Das Ergebnis waren 6 Bände (466 Seiten), welche die Kameraden so­gar drucken ließen. Man wusste diese Arbeit auch dankend zu schätzen.

 

6.         Und nun die Arbeit an der FFF (Fössinger Familien Forschung)

 

Textfeld:  Nachdem ich die Arbeit an der vorgenannten Kriegsgeschichte soweit abgeschlossen hatte, konnte ich mich nun mit der Fössinger Familien Forschung beschäftigen. Für mich war dies alles aber wieder etwas ganz Neues! Weil es darüber verschiedene Veröffentlichungen gibt mit An­wei­sungen für die Praxis und auch fertige Musterbeispiele, so konnte ich mich durch deren Lek­türe orientieren und dazulernen.

An persönlichem Interesse dafür fehlt es sicherlich nicht. Aber ich muss ehr­lich zugeben, dass ich inzwischen älter (77 Jahre) geworden bin, und auch krank­heitsbedingt (vor allem durch ver­minderter Sehkraft) langsamer und un­ge­schickter geworden bin, also doch schwieriger.. und man ist nicht immer gleich beisammen.

 


So habe ich mit einer bestimmten Spannung begonnen mit den mir vom Vater damals an­ge­ge­be­nen Namen der Onkels und Großonkels, und dann weitergesucht: zuerst in den verschiedenen Matrikel­büchern der zuständigen Pfarrer, später in den Mikrofilmen darüber im Landesarchiv in Bozen.

 

 

Auch habe ich mit den Verwandten persönlich oder brieflich Kontakt aufgenommen, um Nach­richten und alte Fotos zu erhalten. Auch an die alten Verfachbücher der alten Landes­ge­richte habe ich mich zum Teil herangewagt. Ein freudiger Glücksfall  war es, in Ver­bindung zu kommen mit einer Verwandten Elisabeth (Nr. 1533C56712), die mir Auskunft geben konnte über einen großen Ver­wandtschaftszweig in Slovenien. So bin ich mit verschiedener Hilfe doch etwas weiter­gekommen.

 

 

7.         Ein grundsätzlicher Abschnitt der FFF wird abgeschlossen

 

Textfeld:  Mit der FFF (väterlicherseits) bin ich nach den ersten zwei Personen aus dem Jahre 1382 & 83, dann von 1551 bis heute  auf 570 Personen (mit Namen und Daten) gekommen; davon 279 ver­stor­bene und 261 heute lebende. Von den insgesamt 262 Fössinger - Namensträger, leben heute nur noch 57 „Fössinger’s“.

Seit dem Jahre 1600 gibt es eine durchgehende Fössinger Stammtafel bis heute in 12 Generationen und davon konnte von 1834 bis heute ein voll­ständiger Verwandtschaftsbaum auf­gestellt werden mit sieben Generationen.

Es ist also dies eine verhältnismäßig kleine Verwandtschaft, eigentlich gut über­schaubar. Beim näheren Hinschauen gibt es, außer einen zusammen­fassen­den Über­blick, manches Interessante:

z. B.: drei Urgroßmütter, die große Kindersterblichkeit, acht Zwillingspaare und noch, weitere Be­sonder­heiten (siehe Inhaltsverzeichnis). Vergleichend bearbeitet wurden noch (als kleine Namens­kunde) die Familiennamen, und die Taufnamen. Die Möglichkeiten der verschiedenen Ge­burts  und Namenstagsfeiern wurden angeführt.

Textfeld:

Also ein Teil der FFF wird hiermit abgeschlossen, um ihn weiterzugeben an alle Interessierten Ver­wandten von heute, und ,,von morgen" .Meine Über­le­gun­gen gehen nämlich dahin, dass ich bei meinem angeschlagenen Gesund­heits­zustand mit allem rechnen muss, und dass diese Arbeit des­wegen nicht um­sonst gemacht worden sei.

 

Freilich muss ich mich dabei entschuldigen, dass es nur eine schlechte, billige Ausgabe ist: nicht ein­mal fehlerlos, nur mit Schreibmaschine abgefasst (statt übersichtlich mit Computer), selbst die Bildfotos nur fotokopiert. Unter den gegebenen Umständen ist mehr wohl nicht möglich. Aber vielleicht findet sich später in der Verwandtschaft jemand der dies alles genauer, besser und schöner zu machen.

Na ich (Hugo Fössinger Nr. 1533C5B331) versuch mal die Darstellung etwas aufpeppen und auch ver­suchen die FFF zumindest von den Daten her fortzuschreiben. Ich möchte jedoch auch hier er­wähnen, dass die große Arbeit mein Onkel gemacht hat, nur ein bisschen Aufbereitung ist da­ge­gen nichts!

 

Etwas ist nun einmal getan. Beim Durchblättern wird jeder etwas Interessantes auch für sich fin­den, oder über andere erfahren wollen!


 

8.           Die Absicht und der Plan besteht: An der FFF weiterzuarbeiten

 

In dieser hier vorliegenden Abhandlung über die Fössinger Verwandtschaft geht es wohl um Per­sonen; aber vor allem über ihre Herkunft, die Abstammungszusammenhänge, sowie auch um ihre Namen. Dies alles gibt ein wichtige Grundlage und ist der Ausgangspunkt zum weiter­for­schen.

 

Textfeld:  Aber ebenso wichtig und wohl noch interessanter wäre das Leben und die Tätigkeiten dieser Per­sonen: so besondere Persönlichkeiten und Eigentümlichkeiten, denn immer schon hat es Vor­bilder und Versager gegeben; ihre Ausbildung und Schule ihre Berufe, die musikalische Ver­bunden­heit, Erlebnisse in beiden Weltkriegen (Einsatz, Gefangen­schaft oder Tod), dann auch be­sondere Ereignisse in früherer Zeit, wie Unglücks­fälle, oder Glück im Unglück und Ähnliches,....

Um dies alles recht zu verstehen braucht es Kenntnisse über das geo­gra­phische, ge­sellschaft­liche, wirtschaftliche, familiäre und auch religiöse Umfeld.

Textfeld:  Ein weiteres Problem gehört auch zur Familiengeschichte, nämlich die sogenannte ,,Höfegeschichte", und der anderen Gebäude in der Verwandtschaft, was nicht sehr einfach  ist.

Interessant und wesentlich für die FFF wäre eine Abhandlung über das Schmiede­handwerk, ein in dieser Form heute ausgestorbener Beruf, der aber in unserer Verwandt­schaft ca. 150 Jahre unter 6 Generationen lebendig war.

Um das aber machen zu können, brauchte ich un­bedingt Beiträge und Hilfe aus der Ver­wandt­schaft. Ich bitte darum!

 

9.         Und nochmals aufrichtigen Dank mit neuer Bitte

 

Textfeld:  Es haben ja alle aus der Verwandtschaft Interesse und Verständnis gezeigt: auf meine An­fra­gen bereitwillig mir Auskünfte gegeben, mir auch wertvolle alte Familienfotos ausgeliehen, Ge­duld gezeigt, wenn ich eigentlich  lästig wiedergekommen bin: mich also in der Arbeit unter­stützt, mir dazu Mut gemacht.

Selbst Junge zeigten sich heute schon aufgeschlossen, von den älteren Leuten gar nicht zu reden.

Meine weiteren Bitten betreffen besonders große Glücks - oder Unglücks­fälle, und alles was das Schmiedehandwerk betrifft... weiterzumachen.

Ob ich wirklich fähig bin, trotz der Augenleiden weiterzumachen? - da kann ich nur zu GOTT beten und hoffen.

 

Textfeld:  31.12.1976 

 

 

 


10.   Ergänzungen & Informationen

 

Ich möchte hier noch etwas anfügen:

 

Besten Dank für Eure Bemühungen und Unterstützung

 

Hugo Fössinger

Augsburg

25.2.2000